
Der erste Alarm ging um 17:45 Uhr bei der Feuerwehr ein. Kurz darauf folgten zahlreiche weitere Meldungen aus verschiedenen Bereichen des Ortskerns. Betroffen waren unter anderem die Landauer Straße, Untere Mühlstraße, St.-Klara-Straße, Raiffeisenstraße, Speyerer Straße und Neustadter Straße.
Durch die starken Windböen wurden Dachziegel gelöst und teilweise größere Bereiche von Dächern abgedeckt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst darauf, akute Gefahrenstellen zu beseitigen und Gefahren für Anwohnerinnen und Anwohner zu reduzieren. Wo durch beschädigte Dächer Wohnraum offen lag, wurden die betroffenen Bereiche anschließend provisorisch mit Dachfolie verschlossen.
Im Einsatz waren rund 80 Feuerwehrangehörige aus der gesamten Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen. Unterstützt wurden sie durch die Feuerwehren aus Speyer und Böhl-Iggelheim, die mit ihren Drehleitern zum Einsatz kamen. Auch das Technische Hilfswerk (THW) aus Speyer unterstützte die Einsatzkräfte bei der Bewältigung der zahlreichen Einsatzstellen mit 30 Personen.
Die Polizei war ebenfalls schnell vor Ort und sperrte betroffene Straßenbereiche ab, nahm Schäden auf und unterstützte die Einsatzmaßnahmen.
Der Einsatz dauerte von 17:45 Uhr bis etwa 1:00 Uhr. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der beteiligten Feuerwehren, des THW und der Polizei konnten die zahlreichen Gefahrenstellen abgearbeitet und weitere Schäden soweit möglich verhindert werden.
Die Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen bedankt sich bei allen Einsatzkräften und Helferinnen und Helfern für ihren engagierten Einsatz während des Unwetters sowie bei den unterstützenden Feuerwehren aus Speyer und Böhl-Iggelheim, dem THW Speyer und der Polizei.
