Naturlehrpfad

 

Innerhalb des im Jahre 1956 gegründeten Natur- und Vogelschutzvereins wurde die Idee geboren, einen Naturlehrpfad zu errichten. Der Verein trieb in Verbindung mit der Gemeindeverwaltung Dudenhofen, unter der Obhut des damaligen Bürgermeisters Josef Zettler, das am 14.07.1973 begonnen Projekt voran. Es sollte in Eigenbau errichtet werden. Nach wenigen Jahren entstand in vielen privaten Arbeits- und Urlaubsstunden einzelner Mitglieder aus einem Kahlschlag ca. 130 Jahre alter Kiefern im Westen des Ortes ein Projekt, das dem Grundgedanken der Planer immer näher kam.


Es sollten nämlich so viele Pfalzen wie möglich, die auf dem vorgegeben, sandigen Gelände gedeihen können, unter Aufsicht wachsen und gedeihen. Es sollte aber auch nie eine Art Park daraus werden, und die Tiere, die dort leben könnten, sollten sich alleine ansiedeln.


Die Natur nahm das Angebot an! Am 20.05.1975 fand bereits die Übergabe des Naturlehrpfades an die Öffentlichkeit statt. Im Amtsblatt der Verbandsgemeinde erging an die Bevölkerung damals dazu folgende Einladung.


In sachlicher Art wurde dann den Zuhörer über die Flora und Fauna ausführlich berichtet. Einzelheiten sollen aber in diesem Rahmen nicht wiederholt werden. Nicht unterschlagen waren darf aber dagegen vor allem die Geschichte und die wertvollste Kostbarkeit unseres Naturlehrpfades, wie sie der Festredner damals den lauschenden Gästen humorvoll schilderte:


„Auf meinen Pirschgängen nach Insekten entdeckte ich im Auwald diesen sehr alten, mehrtausendjährigen Baumstamm, der bei Baggerarbeiten aus dem Kies gerade ans Tageslicht gekommen war. Nach einer Besichtigung mit dem Bürgermeister gab es aus seinem Munde eine klare Aussage:“
„Dieser Stamm kommt nach Dudenhofen!“

© Fotografien von Kurt Keller

Er sprach´s und handelte schnell.
Eine Firma mit schwerem Fahrzeug lud diesen Brocken auf einen Tieflader und – versank nach wenigen Metern Fahrt hoffnungslos im weichen Aueboden.


Die zu Hilfe gerufenen Bediensteten einer Konkurrenzfirma kamen mit ihren schweren Fahrzeugen und machten den Zug wieder flott. Zurückgelassen wurde ein arg lädierter Weg im Auwald.


Endlich kam man auf festeren Boden zügig voran. Dies allerdings nur bis zum Rheinhauptdeich, denn beim Überfahren des Dammes setzte der Tieflader zwischen Vorder- und Hinterrädern satt auf.


Und just in diesem Moment entstieg der Chef der Konkurrenzfirma dem gerade angekommenen Mercedes, und der Ärger war vollkommen.


Nach großer Verzögerung kam das begehrte Stück jedenfalls hier an. Wo etwas „gestohlen“ wird, da gibt es eben auch einen „Dieb“. Und so bleibt es natürlich nicht aus, dass der Dieb ausfindig gemacht wurde, und es flatterte keinem geringeren als dem Bürgermeister eine Anzeige wegen Diebstahls auf den Tisch.


Er fand die richtigen Wege, um von der Anschwärzung als Dieb wegzukommen, die verursachten Schäden beheben zu lassen und die Mooreiche, trotzdem in Dudenhofen zu behalten; und dies als Geschenk.

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