Förderung von Innovationsassistentinnen und -assistenten in kleinen und mittleren Unternehmen

Innovationen tragen entscheidend zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bei. Oftmals fehlen jedoch gerade den kleinen und mittleren Betrieben entsprechend geschultes Fachpersonal sowie die finanziellen Mittel um innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln. Mit der Förderung von Hochschulabsolventen naturwissenschaftlich-technischer Studiengänge als Innovationsassistenten will das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau diese Unternehmen unterstützen und einen Anreiz für die betriebliche Forschung und Entwicklung schaffen.
Der Innovationsassistent bzw. die Innovationsassistentin soll dem Unternehmen durch seine bzw. ihre Kenntnisse auf speziellen technologischen Gebieten zu einem Innovationsschub verhelfen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Beschreibung der Förderung

Was wird gefördert?
Zuwendungsfähig sind neu abzuschließende Beschäftigungsverhältnisse mit Absolventen/-innen von Universitäten und Fachhochschulen naturwissenschaftlich-technischer Studiengänge. Als Einsatzgebiet für die Innovationsassistenten/-innen kommen ausschließlich die betriebliche Forschung und Entwicklung in Betracht.
Die Tätigkeiten sollen die Gewinnung neuer technischer Erkenntnisse und Erfahrungen oder die Neu- und Weiterentwicklung von Erzeugnissen oder die die Neu- und Weiterentwicklung von Erzeugnissen oder Herstellungsverfahren zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens zum Ziel haben. Der Innovationsassistent bzw. die Innovationsassistentin muss zum Zeitpunkt der Einstellung im Unternehmen ein naturwissenschaftlich-technisches Studium abgeschlossen haben.

Wer wird gefördert?
Zuwendungsberechtigt sind technologieorientierte, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden und produzierenden Gewerbes sowie des produktionsnahen gewerblichen Dienstleistungssektors, die das Vorhaben in einer rheinland-pfälzischen Betriebsstätte des geförderten Unternehmens durchführen.
Bei Unternehmen, deren Gründung nicht länger als 5 Jahre zurück liegt, besteht die Möglichkeit der Förderung von 2 Innovationsassistentinnen oder -assistenten.

Wie wird gefördert?
Die Zuwendung wird in Form einer Projektförderung als nicht rückzahlbarer Personalkostenzuschuss im Wege der Festbetragsfinanzierung gewährt. Zuschussfähig ist im Förderzeitraum für die Dauer von 24 Monaten die Vergütung der Innovationsassistentin bzw. des Innovationsassistenten, wobei das monatliche sozialversicherungspflichtige Bruttogehalt mindestens 2.600 Euro betragen muss. Die Gehaltsgrenze verringert sich bei einer Teilzeitbeschäftigung anteilig. Dabei wird bei Vollzeitbeschäftigung ein pauschaler Festbetrag in Höhe von 1.250 Euro gewährt, der bei Vorliegen folgender Voraussetzungen durch einen Zuschlag um maximal 20  v.H. prozentual erhöht werden kann:
• Unternehmensgründung liegt weniger als 5 Jahre zurück (10 v.H.)
• erstmalige Einstellung eines Akademikers, mit Ausnahme der Geschäftsführung / der Firmeninhaberin / des Firmeninhabers (5 v.H.)
• Antragsteller ist Kleinstunternehmen i.S.d. EU-Definition (10 v.H.)
• Unternehmen in Fördergebieten gemäß Artikel 87 Absatz 3 Buchstabe c) EG-Vertrag (10 v.H.)
Erfolgt im Rahmen des Projekts eine Zusammenarbeit mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung, so erhöht sich der monatliche Zuschuss um einen weiteren Zuschlag von 15 v.H. Dabei ist ein im Antrag festgelegter Teilbereich des Projektes von der Hochschule oder Forschungseinrichtung zu erarbeiten und ein Nachweis über die Zusammenarbeit vorzulegen. Durch die Zusammenarbeit entstehende Kosten sind durch den Zuschlag abgegolten.

Was ist noch wichtiges zu beachten?
Beschäftigungsverhältnisse, die bereits vor Bestätigung des Eingangs eines prüffähigen Antrags beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingegangen wurden bzw. Ersatz für ausscheidende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darstellen, sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Verfahren der Antragstellung und Bewilligung

Antragsverfahren
Der formgebundene Antrag ist in zweifacher Ausfertigung und vollständig bei folgender Stelle schriftlich einzureichen (Antragsvordruck siehe Download):
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Ref. 8401
Stiftsstraße 9
55116 Mainz

Bewilligungsverfahren
Ein Anspruch auf Bewilligung der Zuwendung besteht nicht. Über die Gewährung der Zuwendung entscheidet die Bewilligungsbehörde nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Der schriftliche Bescheid über die getroffene Entscheidung ergeht durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm finden Sie im Merkblatt bzw.  in der aktuellen Verwaltungsvorschrift (siehe Download). Gerne beraten und unterstützen wir sie telefonisch oder persönlich bei der Antragstellung.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Benjamin Berger
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-16-2141
Fax: 06131-16-172141
Kontakt: 

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Richard Ortseifer
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Telefon: 06131-16-2763
Fax: 06131-16-172763
Kontakt: 

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stephanie Puschel-Weyer
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-16-2770
Kontakt: 

Downloads

Merkblatt Innovationsassistent.pdf 
(ca. 100 kB)

Verwaltungsvorschrift I-Assistent.pdf 
(ca. 100 kB)

Antragsformular I-Assistent.doc 
(ca. 300 kB)

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